Das Können

 

Mit dem Begriff Können bezeichnen wir das Beherrschen eines komplizierten Systems geistiger und praktischer Handlungen, die dem Subjekt in Form in Form von Kenntnissen und Fertigkeiten eigen und für die zielgerichtete Regulation der Tätigkeit notwendig sind.

Zu diesem System gehören jene Kenntnisse, die dazu dienen, wesentliche Merkmale einer Aufgabe auszugliedern, auf dieser Grundlage die Veränderungen festzulegen, die zur Aufgabenlösung führen, die Veränderungen zu verwirklichen, die Ergebnisse zu kontrollieren, am Ziel zu messen und danach  nötigenfalls den gesamten dargestellten Prozess zu korrigieren.

Das Können kann auf verschiedene Art und Weise herausgebildet werden. Hier nur zwei Beispiele:

1. Der Schüler hat die notwendigen Kenntnisse und steht vor der Aufgabe, sie rationell anzuwenden. Er löst diese Aufgabe, indem er durch Versuch und Irrtum entsprechende Ansatzpunkte, Verfahren der Informationsverarbeitung und Handlung findet. Dieser Weg ist weit verbreitet, aber nicht besonders effektiv.

2. Der Lehrer lenkt die psychische Tätigkeit des Schülers, die für die Anwendung seiner Kenntnisse notwendig ist. Er unterrichtet den Schüler, wonach er sich richten muss, um die erforderlichen Merkmale und Operationen zu bestimmen, organisiert seine Tätigkeit in bezug auf die Verarbeitung erhaltener Informationen und ihrer Nutzung für das Lösen von Aufgaben. Diesem Weg des Lehrens die nötigen Grundlagen zu geben, ist Sinn der psychologischen Schulung der Ausbilder.

 

 

 

 

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